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Regenwasserfilter:
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Filter |
Fallrohreinbau: Der Standrohrfilter (STFS) und der Filtersammler(FS)
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Aufbau und Wirkungsweise des Wirbel-Fein-Filters |
Der Wirbel-Fein-Filter wird von der WISY
AG in drei Ausführungen gebaut:
Wirbel-Fein-Filter WFF 100 bis 200 m2 Auffangfläche
Wirbel-Fein-Filter WFF 150 bis 500 m2 Auffangfläche
Wirbel-Fein-Filter WFF 300 bis 3000 m2 Auffangfläche
Der Wirbel-Fein-Filter filtert, an einem horizontal verlaufenden Kanalrohr angeschlossen, das
Dachabflußwasser, welches dann einer Zisterne zugeführt wird. Das
ankommende Regenwasser läuft aus dem horizontalen Kanalrohr seitlich in
den Wirbel-Fein-Filter hinein, und wird in einem Wirbel nach unten zum Filtertopf geführt.
Dort wird, unter Ausnutzung der Adhäsion , das Dachablaufwasser durch
den senkrecht sitzenden Fein-Filter hindurchgezogen und über den Zisternenstutzen
dem Regenspeicher zugeführt, während der Schmutz mit dem Restwasser
zum Kanal durchgespült wird. Nach diesem Prinzip werden über 90% des
im Wirbel-Fein-Filter ankommenden Regenwassers gefiltert.
Die offenen Querschnitte der Dachentwässerungs-Rohre (DIN 1986) bleiben
im Wirbel-Fein-Filter durchgehend erhalten. Es kommt zu keinen Querschnittverengungen im Gerät,
an denen sich Regenwasser stauen kann. Dies ist besonders bei wolkenbruchartigen
Regenfällen mit beträchtlichem Wasserzulauf wichtig. Überschüssiges
Regenwasser wird unmittelbar zum Abflußkanal oder besser zum Versickerungsbauwerk
geleitet.
Beim Wirbel-Fein-Filter WFF 150 sind der Regenwasserzulauf, Zisternenzulauf und Kanalauslauf jeweils
um 360 Grad gegeneinander drehbar, somit können Rohre aus jeder Richtung
angeschlossen werden. Beim Wirbel-Fein-Filter WFF 100 stehen der Zisternenzulauf und Kanalauslauf
gegenüber. Der Regenwasserzulauf ist um 360 Grad drehbar.
Das Filtergewebe reinigt sich von groben Schmutzpartikeln weitgehend selbst,
da an dem senkrechten Gewebe praktisch nichts hängenbleiben kann. Trotzdem
muß der Filtereinsatz gelegentlich gereinigt werden. Ein typisches Wartungsintervall
ist erfahrungsgemäß halbjährig. Dies ist jedoch je nach Einbauort
verschieden und muß im Einzelfall festgestellt werden.
Als Auffangfläche eignen sich bevorzugt geneigte Dachflächen aus Schiefer ,
Tondachziegel oder Betonsteinen. Begrünte Dachflächen sind wegen ihrer
geringen Wasserausbeute nur bedingt geeignet. Unversiegelte Asbestzementdächer
sind nicht geeignet. Diese sind nicht nur umwelt- und gesundheitsproblematisch:
Die ausgewaschenen Fasern dieser Dachabdeckungen setzen auch das feine Filtergewebe
zu.
Mit Hilfe des Blindeinsatzes (Zubehör) wird es möglich, das Filtern
außer Betrieb zu setzen. Das Regenwasser fließt dann ungefiltert
in den Abflußkanal weiter. (Stillegung der Anlage).
Wenn erforderlich kann ein Verlängerungsrohr auf die Revisionsöffnung
bis zur Erdgleiche installiert werden.
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