Planung und Bau von Regenwasseranlagen. Verantwortlich für den Inhalt: Fritz Pörschke. Stand 15.01.2009
Regen fällt auf lachendes Haus Planung und Bau von

REGENWASSERANLAGEN

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Großanlagen

Bisher ist es bei uns so, daß keine Großanlage der anderen geglichen hätte. Der prinzipielle Aufbau ist jedoch immer der einer Hybridanlage:

In der Zisterne ist eine Pumpe mit hoher Förderleistung und geringem Druckaufbau (sogenannte Tauchpume). Diese befüllt einen Vorratsbehälter im Hausanschlußraum (siehe rechts, schwarzer Tank einer Pörschke Hybridanlage). Nach dem Zwischenbehälter kommt die Druckerhöhung, in der Regel eine Mehrpumpenstation. Ist in der Zisterne kein Regenwasser, so fördert die Tauchpumpe nicht mehr in den Zwischenbehälter. Wird nun Brauchwasser an einer Zapfstelle entnommen, so fällt der Wasserspiegel im Vorratsbehälter unter ein definiertes Niveau. Darauf setzt die Trinkwassernachspeisung ein und füllt in den Vorratsbehälter eine geringe Menge Trinkwasser ein, so daß die Anlage immer betriebsbereit ist. Regnet es, so befüllt die Tauchpumpe wieder den Vorratsbehälter.

Die wichtigsten Bauteile im einzelnen:

ein oder mehrere Wirbel-Fein-Filter DN 300 (jeweile bis 3000 m2 Dachfläche)

Monolithische Betonzisterne bis ca. 30 m3. Zwischen ca. 30 m3 und 130 m3 Zisterne in Segmentbauweise; darüber hinaus Zisterne aus Ortbeton. Hierbei wird ein patentiertes durchführungsfreies Schalungssystem verwendet. Der beruhigte Zulauf und der Überlaufsifon werden aus PE-Formteilen maßgerecht spiegelgeschweißt

Ladepumpe (Tauchpumpe) in der Zisterne: Eine oder mehrer Provedo mit schwimmender Ansaugung.

Zwischenbehälter aus PE, Industrietanks von der Stange, je nach Anlage von 300 bis 1000 Liter. Für spezielle Anforderungen können wir PE-Tanks in jeder beliebigen Form einzelfertigen.

Die Druckerhöhung erfolgt mit einer Mehrfachpumpenanlage. Beispielhaft abgebildet ist eine Doppelpumpenanlage: Eine Pumpe übernimmt die Grundlast, die andere wird bei größeren Abnahmemengen hinzugeschaltet. Um eine gleichlange Betriebsdauer zu erreichen, wechseln die Pumpen sich dabei ab. Im Störungsfall schaltet sich die defekte Pumpe ab und gibt ein akustisches Signal; wobei bis zur Reparatur die intakte Pumpe die gesamte Aufgabe übernimmt.

   

siehe auch:

Regenwasser für Züge

Regenwassernutzung im Kloster Engelthal

 

copyleft 2009  Fritz Pörschke, fritz.poerschke@t-online.de