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Die hydromechanische Steuerung vereint die "traditionelle"
Steuerung mittels Schaltautomaten mit der Nutzung von strömungsmechanischen
Wirkungen. Dadurch wird eine große Funktionssicherheit erreicht.
Grundsätzlich arbeitet das Optima-System von WISY mit zwei
Druckpumpen.
Die Ladepumpe der Optima wird als Tauchpumpe
im Speicher aufgestellt, sie ist mit einem schwimmendem Ansaug-Fein-Filter
und einem Schwimmerschalter ausgestattet. Die Ladepumpe fördert
das Regenwasser zur normalsaugenden Kreiselpumpe in der Optima.
Der Vordruck bewirkt, daß diese lediglich Druckarbeit zu leisten
hat und daß die Zulaufleitung der Trinkwassernachspeisung gesperrt
ist.
Dank des Zwei-Pumpensystems kann die Optima
auch bei ungünstigen Bedingungen (z.B. langer Saugweg oder große
Höhendifferenzen zwischen Speicherboden und Pumpenstandort im Regenwasserwerk)
eingesetzt werden. Bei Bedarf kann die Optima flexibel mit
stärkeren normalsaugenden Pumpen und Ladepumpen ausgerüstet werden.
Bei herkömmlichen Regenwasserzentralen mit nur einer Saugpumpe führen
lange Saugwege und große Höhendifferenzen immer wieder zu Problemen
bei der Betriebssicherheit.
Nicht so bei der Optima: wird ein Verbraucherventil
geöffnet, starten über den Schaltautomat gesteuert beide Pumpen.
Dabei liegt der max. Volumenstrom der Optima bei ca. 70 l/min.
Die Umschaltung auf Trinkwassernachspeisung erfolgt
vollautomatisch. Ist die Zisterne leer, schaltet der Schwimmerschalter
die Ladepumpe ab. Da nun der Vordruck fehlt, wird Trinkwasser aus
dem Nachspeisebehälter der Optima angesaugt. Der sinkende
Wasserspiegel im Nachspeisebehälter bewirkt das Öffnen des Schwimmerventils
am Auslauf der Trinkwasserleitung. Manuelles Umschalten auf Trinkwassernachspeisung
ist jederzeit durch Netzabkopplung der Ladepumpe einfach möglich.
Der Vorratsbehälter ist mit einem zusätzlichen Notüberlauf ausgestattet.
Die Trinkwassernachspeisung ist gemäß DIN 1988/4 als freier Auslauf
ausgeführt. Ein kontinuierlicher Wasseraustausch im Nachspeisebehälter
erfolgt automatisch.
Die Optima ist mit einer Füllstandsanzeige
für den Speicher bzw. die Zisterne ausgerüstet. Das Meßgerät arbeitet
auf der Grundlage eines pneumatischen Meßverfahrens. Der jeweilige
Leitungsdruck mit der das Regenwasserwerk arbeitet, wird durch ein
Manometer angezeigt.
Abmessungen BxHxT (mm): 465x500x310, Aufstellort:
Wandaufhängung oberhalb der Rückstauebene. Werksgarantie: 2 Jahre.
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